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MARC SECARA, WOLFGANG KÖHLER, PETER WENIGER & STRINGS

COME WHAT MAY
ALBUM OUT IN MAY 2026

Pianist Wolfgang Köhler, Saxophonist Peter Weniger und Sänger Marc Secara haben ein Werk geschaffen, das in seiner Haltung und Ästhetik heute Seltenheitswert hat. Ihr gemeinsames Album knüpft an eine Kunstform an, die einst von Größen wie Cole Porter, Jerome Kern, George & Ira Gershwin oder Rodgers & Hart geprägt wurde – die hohe Schule des Songwriting: kunstvoll gebaut, melodisch reich, lyrisch durchdrungen und getragen von einer Eleganz, die über Generationen hinweg berührt. Doch hier handelt es sich nicht um Nostalgie oder bloße Hommage. Alle Stücke wurde von Wolfgang Köhler und dem kanadischen Texter Mike Segal neu komponiert – mit dem Anspruch, die Essenz jener großen Tradition weiterzudenken und in unsere Zeit zu übersetzen. Sie formten ihre Lieder mit derselben Sorgfalt die einst die goldene Ära des Great American Song-book prägte. Entstanden sind Lieder von anrührender Poesie, voller harmonischer und melodischer Raffinesse und subtiler Emotion. Musik, die die Geschichten über das Leben und uns Menschen erzählt. Musik die Raum lässt und die atmet. Das Ergebnis ist ein Zyklus von Liedern, anmutig poetisch, emotional wahrhaftig und getragen von einer zeitlosen Eleganz. 

Marc Secara – Vocals
Peter Weniger – Tenor and Soprano Saxophon
Wolfgang Köhler – Piano

Aaron Biebuyck – Violin

Clemens Lindner – Violin
Kim Roloff – Viola
Leslie Riva-Ruppert - Violoncello

Release: May 15, 2026 XJAZZ! Music

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"Kaum jemand ist in den letzten Jahren mit einem zutiefst ehrlichen Statement derart weit ins Risiko gegangen wie Secara, Köhler und Weniger mit diesem leidenschaftlichen Bekenntnis zu Schönheit und Menschlichkeit. Mit ruhigem Tempo und entspanntem Timbre gelingt es der Troika, links und rechts all jene zu überholen, die da meinen, Gegenwart und Zukunft für sich gepachtet zu haben. „Come What May“ ist nicht weniger als der Aufstand gegen den Aufstand. Komme, was da wolle, Peter Weniger, Wolfgang Köhler und Marc Secara hatten keine andere Wahl, als dieses Album exakt so aufzunehmen und zu präsentieren, wie es jetzt ist. Jedes Wort, jede Note, jedes Atmen auf diesem Album ist von einer die Zeiten überdauernden Gültigkeit, die nicht den kleinsten Zwischenraum für Beliebigkeit lässt, denn selbst das scheinbar Beiläufige ist von enormer Ausdruckskraft. Wollte man eine Überschrift für „Come What May“ finden, müsste sie wohl lauten: Brutal Sanft!" Wolf Kampmann

MARC SECARA, WOLFGANG KÖHLER & PETER WENIGER Come What May Die trauen sich was! In Zeiten, in denen man sich im Jazz mit immer extremeren Konzepten, intellektuelleren Ideen und extravaganteren Spielweisen Gehör zu verschaffen sucht, setzen sich drei gestandene Berliner Jazzgrößen zusammen und beschließen, wir machen einfach mal ein total relaxtes Song-Album. Freilich sind Pianist, Komponist und Arrangeur Wolfgang Köhler, Sänger Marc Secara und Saxofonist Peter Weniger nicht die Ersten, die auf die Idee kommen, auf den Spuren der großen klassischen Songwriter wie Cole Porter, George Gershwin, Irvin Berlin oder Jerome Kern zu wandeln, aber was bei Anderen aufgesetzt und nachgemacht klingt, passt bei den drei Musketieren der eleganten Nachdenklichkeit in unsere Zeit wie die Faust aufs Auge. Denn in dem immer höher schäumenden Sud von Informationen, Prognosen und Ereignissen verlangt die menschliche Natur nach nichts mehr als nach einem Innehalten, Verschnaufen und auf höchstem Level der künstlerischen Umsetzung emotionalen sich Gehenlassen. Wir kennen diese Lieder, die das Trio da gemeinsam mit einem Streicher-Quartett des Deutschen Sinfonieorchesters zu Gehör bringt. Wir meinen sie seit Jahren, seit Jahrzehnten zu kennen. Das Besondere daran ist jedoch, dass sie ganz neu und explizit für dieses Album entstanden sind. Peter Weniger, Marc Secara und Wolfgang Köhler blicken individuell und gemeinsam auf eine unglaubliche Erfahrung mit allen nur denkbaren Spielarten von Jazz pur und in Verbindung mit anderen Musikrichtungen zurück. Sie sind Routiniers, mit allen Wassern gewaschen. Und doch treten sie uns auf diesem Album mit einer Dringlichkeit und Intensität gegenüber, als wäre es ihre allererste Platte. Und vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass diese Songs schon seit Jahrzehnten raus wollten und jetzt nur der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Praktisch ein Debütalbum, das sich in der diskografischen Chronologie hintenanstellt. Geschrieben wurden die Lieder von Wolfgang Köhler und dem kanadischen Songtexter Mike Segal, der seine Zelte in Berin aufgeschlagen hat. Köhler und Segal bilden schon lange ein eingespieltes Team, das einerseits Erfahrung im klassischen Songwriting akkumuliert, auf der anderen Seite aber immer wieder neue und spannende Herausforderungen im Songwriting findet. Texte triggern Melodien und umgekehrt. Es fühlt sich an, als würden diese Songs in der Luft liegen und einfach nur auf die passenden Personen warten, um sie kongenial auf- und einzufangen. Ja, das Album ist in beeindruckender Konsequenz anachronistisch, doch gerade in dieser Hinsicht ist es ein Aufbegehren gegen die Flüchtigkeit eines sich atemlos wandelnden Zeitgeists. „Come What May“ beschreibt ein Wechselspiel aus Festhalten und Loslassen. Köhler und Segal orientieren sich an den sogenannten Torch Songs der dreißiger Jahre, an melancholischen Balladen über verflossene Liebe, gebrochene Herzen und die temporäre Unfähigkeit, mit den eigenen Gefühlen umzugehen. Doch wenn Secara, Weniger und Köhler diese Lieder im Jahr 2026 zelebrieren, bekommen eine völlig andere Wertigkeit, denn hier prallen zwei unversöhnliche Zeitalter aufeinander. Und so autark die Songs und das Album als Ganzes auch für sich selbst stehen, verkörpern sie doch zumindest unterbewusst auch eine Sehnsucht nach unverstellter Menschlichkeit und eine Mahnung, sich abseits aller sozialen Medien und künstlicher Intelligent auf jene zwischenmenschlichen Werte zu besinnen, die unsere Existenz so lebenswert machen, so wir es denn wollen und zulassen. Das Wort Risiko wird in der Musik mit dem Irrglauben assoziiert, man müsste ins Extrem gehen. Doch kaum jemand ist in den letzten Jahren mit einem zutiefst ehrlichen Statement derart weit ins Risiko gegangen wie Secara, Köhler und Weniger mit diesem leidenschaftlichen Bekenntnis zu Schönheit und Menschlichkeit. Mit ruhigem Tempo und entspanntem Timbre gelingt es der Troika, links und rechts all jene zu überholen, die da meinen, Gegenwart und Zukunft für sich gepachtet zu haben. „Come What May“ ist nicht weniger als der Aufstand gegen den Aufstand. Komme, was da wolle, Peter Weniger, Wolfgang Köhler und Marc Secara hatten keine andere Wahl, als dieses Album exakt so aufzunehmen und zu präsentieren, wie es jetzt ist. Jedes Wort, jede Note, jedes Atmen auf diesem Album ist von einer die Zeiten überdauernden Gültigkeit, die nicht den kleinsten Zwischenraum für Beliebigkeit lässt, denn selbst das scheinbar Beiläufige ist von enormer Ausdruckskraft. Wollte man eine Überschrift für „Come What May“ finden, müsste sie wohl lauten: Brutal Sanft! Wolf Kampmann

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